Das Fundament

Das Fundament oder die Bodenplatte ist der Übergang zwischen dem rohen Boden und dem späteren Gebäude. Für die spätere Statik des Hauses ist das Fundament die wichtigste Grundlage, denn es muss allen Lasten, wie beispielsweise das Eigengewicht des Raumes, die Ausstattung, und auch eventuellen Schnee auf dem Dach standhalten, optimal auf den Grund übertragen und gleichmäßig verteilen.

Wie tief das Fundament sein muss, hängt vom Klima ab. Bauen Sie Ihr Haus in einem sehr kalten Klima, sollte es mindestens 1,5 Meter tief sein, wenn Ihr künftiges Haus in einer Region mit mildem Klima steht, reicht ein Fundament von 0,8 Metern Tiefe.

In der Regel wird der Boden mit einem Bagger ausgehoben, darauf wird zuerst eine Schicht aus Magerbeton oder Kies aufgetragen, die rund 5 Zentimeter dick ist, diese Schicht wird in der Fachsprache als Sauberkeitsschicht bezeichnet.

Damit keine Nässe eindringen kann, werden meist undurchlässige Folien aus Polyvinylchlorid oder Polyethylen eingesetzt. Erst dann wird das Fundament auf die Sauberkeitsschicht gegossen.

Auch die Bodenplatte braucht eine gute Wärmedämmung, diese kann entweder über der Fundamentplatte oder darunter angebracht werden.

Wird sie darunter angebracht, wird entweder eine Mineralfaserdämmung oder Polysterolschaum eingesetzt, auf der Oberfläche kommt oft Schaumglas, Polystyrol oder Polyurethanschaum zum Einsatz.